Ofengulasch – Soulfood im Herbst

Wenn die Tage draussen kalt und regnerisch sind, dann benötige ich ein richtiges Soulfood, welches die Seele wärmt und mich glücklich macht. Solch ein Gericht habe ich nun für dich! Herzhaftes, ungarisch angehauchtes Schweinegulasch aus dem Ofen. Alles was Du benötigst sind ein paar wenige und gute Zutaten, einen Backofen sowie einen Bräter und ein wenig Zeit! Heißt es doch so schön „Gut Ding will Weile haben“…

Tipp: Wenn Du keinen richtigen Bräter zur Verfügung stehen hast, dann benutze zwei gleich große Auflaufformen. Die zweite Auflaufform dient dann umgedreht als Deckel.

Was Du benötigst

  • 1 kg Schweinegulasch
  • 3 Paprika
  • 4 Zwiebeln
  • 2 EL Butter
  • 4 EL Tomatenmark
  • 50g Mehl
  • 3 TL mildes Paprikapulver
  • 1 TL Paprika rosenscharf
  • 6 Pimentkörner
  • 3 Lorbeerblätter
  • Salz, Pfeffer
  • 150ml trockenen Rotwein
  • 200ml abgekochtes Wasser

Zubereitung

1. Backofen (E-Herd) auf 220 Grad Ober- und Unterhitze aufheizen.

2. Fleisch waschen, trocken tupfen und nach Belieben von Sehnen und Fettstücken befreien. Große Würfel etwas kleiner schneiden.

3. Paprika waschen, trocken tupfen und in feine Würfel schneiden. Zwiebeln abziehen und ebenfalls in Würfel schneiden.

4. Den Bräter ordentlich mit der Butter einreiben. Fleisch und Gemüse hineinfüllen. Tomatenmark sowie Salz, Pfeffer und beide Paprikasorten untermischen. Das Gulasch mit dem Mehl bestäuben und noch einmal durchrühren. Das Gulasch im offenen Bräter für etwa 30 bis 40 Minuten im Backofen schieben. Zwischendurch einmal umrühren.

5. Bräter herausholen und das Gulasch mit dem Wein und dem Wasser auffüllen. Das Fleisch sollte vollständig mit Flüssigkeit bedeckt sein. Pimentkörner und Lorbeerbläter hinzufügen und den Bräter nun schließen. Für weitere 90 Minuten und bei einer Temperatur von 150 Grad das Gulasch fertig braten.

Hierzu passen Nudeln, Spätzle oder auch Semmelknödel.

Ein Rezept für ein traditionelles Rindergulasch aus dem Schmortopf hatte ich bereits in der Vergangenheit auf meinem Blog präsentiert. Falls Du die übliche Variante bevorzugst, dann findest du das Rezept hier.

Ich hoffe Dir hat dieses Rezept gefallen und würde mich freuen, wenn Du mir einen Kommentar hinterlässt oder dein Meisterwerk auf Instagram präsentierst, indem Du dein Bild mit dem Hashtag #mitherzundkochloeffel versehst.

Viel Freude beim Kochen.

Natalia